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Das Gesundheitswissen der Alten

Dr. Walter Andritzky

Einleitung

Asklepios - Ganzheitliche Kurmedizin der Antike (Teil 1)

Hippokrates - Die Vertreibung der Geister (Teil 2)

Eleusis: Initiatischer Drogenkult und abendländische Kultur (Teil 3)

 

Hippokrates - Die Vertreibung der Geister

Während im alten Persien, Mesopotamien und Ägypten empirische und magisch-religiöse Praktiken eng ineinander verwoben waren und auch die "Praktiker" mit Sprüchen, Riten und religiösen Erklärungssystemen arbeiteten, werden Hippokrates' Schriften, das Corpus Hippocraticum (von dem allerdings nicht bekannt ist, welche Teile von Hippokrates selbst stammen) von den Medizingeschichtlern einhellig als Beginn einer naturwissenschaftlichen, auf der Beobachtung von Ursachen und Wirkungen beruhenden Medizin herausgestellt. Von seiner Abstammung her steht der ca. 460 v. Chr in Kos geborene Hippokrates in der Tradition der schon von Homer erwähnten Asklepiaden und des dorischen Stammes der Herakliden. Die historische Rolle dieses Zeitgenossen der Philosophen Plato und Demokrit, welcher die Atomtheorie begründete, umreisst der Medizingeschichtler Völkel so: "Zu welchen falschen Ergebnissen die Naturbeobachtung der Griechen auch führt, entscheidend bleibt, daß die eigene Erfahrung und nicht mehr ein Götterglaube zum Maßstab der Medizin gemacht wird".

Als Ursache und Wirkung werden in dieser bis heute fortwirkenden Medizinauffassung vor allem materielle Faktoren (Körpersäfte, Medikamente, Wetter) und ihre Effekte auf grob-sinnlich wahrnehmbare 'Symptome' verstanden; zeitlich länger auseinanderliegende Symptome, ihr Verschwinden, Wiederkehren etc. blieben naturgemäss unerkannt. Von Beginn an wird hier auch die Möglichkeit vernachlässigt, daß Götter und Geister von den damaligen Volksheilern eher metaphorisch und als heilerisch wirkungsvolle Placebos eingesetzt wurden und für sie deren 'reale Existenz' gar nicht entscheidend war. Eine kritische Distanz zu Religion, Normen und Werten, -was Soziologen auch als "Rollendistanz" bezeichnen- muß auch dem antiken Menschen zugestanden werden. Die endlosen Dispute philosophischer Schulen im alten Griechenland, die Komödien und Streitgespräche zeugen ohnehin davon, dass alles in Frage gestellt werden durfte, wenn auch manchmal nicht ohne Folgen wie wir von Sokrates wissen. Aus moderner, psychosomatischer Perspektive erscheint die hippokratische Lehre allerdings von Beginn an als unbefriedigend für Patienten, deren Befindlichkeitsstörungen aus ihrer Lebensgeschichte, aktuellem Stress oder aus Geburtstraumata resultieren....

Säftelehre und Chirurgie

Bis in das 19 Jh. hinein war die Universitätsmedizin -nach der Neubelebung des über arabische Ärzte überlieferten antiken Wissens an italienischen Universitäten im 12/13 Jh.- von der Säftelehre bestimmt, welche bis heute zahllose Begriffe prägt (Erkältung, Fieber als Erhitzung). Im Buch über alte Heilkunst werden die damals gängigen 'Einheitslehren' -daß nämlich Luft, Wasser oder Erde nur ihre Gestalt änderten, um die anderen Elemente und Erscheinungsformen hervorzubringen- über die menschliche Natur abgelehnt und man ging davon aus, daß "eines nur das andere erzeugen könne, wenn es sich mit diesem mischt". Der Körper bestehe aus drei Stoffen, die sich in ihrer Temperatur voneinander unterschieden ("Wenn man Schleim, Galle und Blut anfaßt, so wird man finden, daß Schleim am kältesten ist"). Im vierten Band der Abhandlung über die Krankheiten werden als Körpersäfte Schleim, Blut, Galle und Wasser genannt. Während die schwarze Galle,- unklar bleibt, was damit gemeint war, eventuell eine schwarze Substanz, die bei Magengeschwüren erbrochen wird- hier als Ursache von Lähmungen, Krämpfen und Melancholie erscheint, gehört sie im Buch "Die Natur des Menschen" zu den natürlichen Körpersäften, von denen jeweils zwei Paare Träger des organischen Gleichgewichts von trocken/feucht und warm/kalt sind. Da diese vier Qualitäten den Organen, Elementen, Jahreszeiten, der Nahrung und -seit dem hellenistischen Arzt Galen- den noch heute geläufigen Charaktertypen (Sanguiniker, Melancholiker, Phlegmatiker, Choleriker) zugeschrieben werden, entsteht eine komplexe Medizintheorie, die heilerisches Handeln als eine Kunst des systematischen Inbeziehungssetzens von Eigenheiten des Menschen (Konstitutionstyp) und seines Lebensraum (Wetter, Jahreszeit, Region etc.) definiert. Das rechte Verhältnis der Säfte zueinander hing nicht zuletzt von den Jahreszeiten und der Lage einer Stadt ab. In Abhängigkeit davon wurden die Heilmittel so gewählt, das sie die Säfte vermehren oder verringern

Obgleich die Vorstellung dämonischer Besessenheit den alten Griechen fremd war, bestand eine Ohnmacht gegenüber den psychischen Krankheitsphänomenen. Da man den Zusammenhang frühkindlicher Misshandlungen mit späteren Störungen (wie andere in grösserem zeitlichem Verzug auftretenden Symptome) noch nicht begreifen konnte, nahm man an, die Götter verführten den Menschen zum Wahnsinn. Plato unterschied vier psychische Störungen, die göttlichem Wirken zugeschrieben wurden: prophetischer Wahn steht unter dem Schutz von Apollo, der initiatische oder rituelle Wahnsinn unter dem des Dionysos, der dichterische unter dem der Musen und der erotische Wahn unter dem Schutz von Aphrodite und Eros.

Über die Anatomie wußten die hippokratischen Ärzte (mit Ausnahme der Schädelöffnungen) wenig mehr als vom Tieropferkult her. Wenngleich es im hippokratischen Eid heisst, 'ich werde nicht das Messer gebrauchen, auch nicht bei Steinleiden, sondern dies den damit erfahrenen Spezialisten überlassen', deuten Funde von Skalpellen, Spezialmessern, Zangen, Scheren, Wundhaken, Pinzetten, Nadeln, Spatel, Knochensägen, Brenneisen und Schröpfköpfe nichtsdestoweniger auch auf eine chirurgische Praxis hin. Schon vor Hippokrates' Zeit besaßen etruskische Ärzte eine hochentwickelte Zahntechnik mit Ersatzzähnen und Brücken. Wie die Funde anatomischer Votive von Köpfen, Augen, Lippen, Ohren, Händen, Füßen, Genitalien und Brüsten aus dem etruskischen Orte Veji andeuten, hatte dort auch eine dem Asklepioskult ähnliche Einrichtung bestanden. Arztfiguren und Behandlungsszenen finden sich auch auf Grabreliefs und Vasenbildern.

Bemerkenswert ist, daß die hippokratischen Ärzte einst die alljährliche Prozession des Asklepiosfestes in Kos anführten. Wie wir bereits sahen, bestand ursprünglich eine enge Verbindung zwischen materieller und kultisch-religiöser Medizinpraxis: Über 40 griechische Ärzte, die ohne jeden Bezug zur kultischen Praxis rein empirisch mit Operationen, Diätetik (Gesundheitsregeln), Klistieren, Massagen, Bädern, kaltem Wasser und Musik bei Geistesstörungen arbeiteten, profitierten vom Charisma des Gottes. Asklepiades von Bithynien, das letzte Mitglied dieser Ärztedynastie praktizierte zur Zeit Ciceros in Rom und hinterließ uns Abhandlungen über Pulsdiagnostik und Atmung.

Während das Wahrsage- (Mantik) und Ärztewesen (Iatrik) seit alters als Betätigungsformen des einen Apollo galten und die religiöse Dimension im hippokratischen Eid noch anklingt ("Ich schwöre und rufe Apollo den Arzt und Asklepios und Hygieia und Panakei und alle Götter und
Göttinen als Zeugen an..."), taucht sie im Corpus Hippocraticum kaum noch auf. Medizin ist fortan die 'Beobachtung von Symptomen'.

Ärztliche Kunst und Prognose

Breiten Raum widmete Hippokrates der Lehre von den prognostischen Zeichen, die den Arzt vor Fehlschlägen schützen bzw. diese vorankündigen sollen. Ähnlich wie heute schulmedizinisch 'unheilbar' Erkrankte Zuflucht bei einem Geistheiler oder der Aufname religiöser Übungen suchen, wurde göttlicher Einfluss nur noch bei einem unheilbaren Verlauf in Betracht gezogen.
Als Todeszeichen galten z.B. hohle Augen, eine Spitznase, eingefallene Schläfen, wenn Augenlider und Lippen runzlig sind, Greifbewegungen im Schlaf, Knirschen mit den Zähnen bei Fieber. Günstig waren dagegen Schweißausbrüche, die von Fieber befreien, Erbrechen von Schleim und Galle. Bei Malaria galt ein heftiges Fieber von Anfang an, Schüttelfrost, Übelkeit, Irre-Reden, Angst und Depression als Todeszeichen, Nasenbluten und Schweregefühl an den Schläfen dagegen als positiv.

Entgegen den Überlieferungen des Asklepioskultes, wo ausschließlich Erfolge berichtet wurden, regte Hippokrates mit der Anlage von Krankengeschichten auch die Aufzeichnung des genauen Verlaufes und von Symptomwechseln an. Das bis heute von Ärzten und Therapeuten praktizierte Schema von Anamnese (Vorgeschichte), Diagnose und Therapie geht auf ihn zurück.

Ein alter Disput...

Von einer Geringschätzung psychologischer Faktoren, die in den religiösen Kulten dominieren, zeugen Anmerkungen über das rechte Verhalten des Arztes: Psychologie bleibt beschränkt auf die Vorbereitung des Krankenbesuchs und auf ein höfliches, bestimmtes und hilfsbereites Verhalten, um ein gutes Vertrauensverhältnis zu sichern. Psychosozial bedingte Störungen wurden offenbar schon von den biologisch orientierten, hippokratischen Ärzten 'medikalisiert' und psychologisches Wissen -wie heutzutage an unseren psychiatrischen Kliniken- als 'Schmiermittel' verwendet, um die fehlende Wirkung macher medizinischen Interventionen zu verdecken.
Stereotype Argumentationsmuster zwischen Schulmedizinern und spirituellen Praktikern entdecken wir schon vor 2500 Jahren in Hippokrates' Ausführungen zur 'unheilbaren' Epilepsie: Im ersten Teil des Buches über diese heilige Krankheit wird eine Polemik gegen den religiösen Volksglauben allgemein und gegen die zeitgenössischen Magier, Sühnepriester und Gaukler im besonderen vorgebracht: der Gedanke, daß es sich bei der Epilepsie um eine göttliche Schickung handle, stamme nämlich nur von ihrer Fremdartigkeit, es gebe aber andere Krankheiten, die ebenso merkwürdig seien, wie z.B. das Wechselfieber, die Raserei und das Schlafwandeln, die man aber nicht für göttlich halte. Vielmehr nähmen Zauberer und Schwindler "göttliche Macht als Deckmantel ihrer Ratlosigkeit, wenn sie nicht wüßten, wie sie den Kranken helfen sollten". Sie behandelten den Epileptiker mit Entsühnen, Besprechen, Speiseverboten und dem Verbot, schwarze Kleidung zu tragen oder hießen ihn auf Ziegendecken schlafen. Durch diese Ratschläge werde aber klar, daß sie selbst die Gottheit ausschalteten, d.h. sie hielten die Krankheit in ihrer Praxis weder für göttlich noch für heilig: "Denn wenn sie durch derartige Riten und durch solche Behandlung beseitigt werden, wie sollten sie dann nicht auch infolge anderer Praktiken dieser Art die Menschen befallen? Dann wäre also nicht mehr Göttliches schuld, sondern etwas Menschliches. Denn wer imstande ist durch Entsühnung und Zauberei ein solches Leiden zu entfernen, der kann es mit anderen Praktiken auch zufügen".

Erstmals in der Medizingeschichte wird hier der Widerspruch von "übernatürlichen Verursachungstheorien" und den nicht bestreitbaren Erfolgen einer psycho-spirituellen Heilpraxis benannt. Zur damaligen Zeit war es mangels psychotherapeutischer Theorien und Forschungsergebnisse (z.B. der Parapsychologie) nicht möglich, die tatsächliche 'Effizienz' dieser Praktiken zu erkennen. Amüsant wirkt auf uns daher die Polemik hippokratischer Ärzte gegen die damaligen Volksheiler: "Wenn der Kranke nämlich wie eine Ziege schreit und mit der rechten Seite zuckt, dann sagen sie, die Gottesmutter sei schuld, wenn er aber noch schriller und lauter schreit vergleichen sie es mit dem Wiehern eines Pferdes und sagen, Poseidon sei schuld; wenn er dabei auch Kot abgehen läßt, was häufig...vorkommt, wird die Krankheit nach der Enodia genannt...Wenn der Kranke Schaum vor dem Mund hat und mit den Füßen um sich stößt, dann ist es Ares...Und nun wenden sie Reinigungen und Besprechungen an und vollziehen, wie mir scheint, eine ganz unheilige und gottlose Handlung. Denn sie reinigen die von der Krankheit
Befallenen mit Blut und anderen derartigen Mitteln, als ob sie eine Befleckung hätten oder von bösen Geistern befallen oder von Menschen verzaubert wären".
Hauptargumente des Hippokrates gegen die damaligen 'Volksheiler' waren folgende:
- Die Magier können selbst nicht an den göttlichen Charakter der heiligen Krankheit glauben
- Sie täuschen den Kranken bewußt durch Sühne- und Reinigungsvorschriften
- Ihre frommen Reden sind in Wirklichkeit unfromm, denn sie beruhen auf der Vorraussetzung, daß die Götter gar nicht existieren
- Durch ihr Eingreifen in die Naturgesetze beweisen die Magier, daß göttliche Macht von menschlicher Vernunft bezwungen werden kann. Daraus sei zu folgern, daß es entweder keine Götter gibt oder diese keine Macht haben
- Die Magier geben als Ursache für jedes Symptom die Besessenheit von einem Gott an, um sich durch möglichst viele Arten von Reinigungen und Besprechungen ihren Lebensunterthalt zu verdienen...
- Die an Sühnungen und Reinigungen gebundenen Vorstellungen, das Auftreten der Heiligen Krankheit und deren Heilung werde von Göttern bewirkt, führte zu der widersprüchlichen Gottesvorstellung, daß Gott als das reinste den Menschen als das Hinfälligste beflecke...

Reservate des Göttlichen

Für die Hippokraten war das Göttliche noch in den vom Menschen nicht beeinflußbaren klimatischen Faktoren präsent. Dabei ging es Hippokrates weniger um eine Art Emanzipation von der Religion, sondern um eine Versöhnung des Göttlichen mit der Physis, dem Materiellen, in deren Gesetzen es sich offenbart.
Eine weitere Pforte blieben Traum und Traumdeutung, wo nun die Hippokraten selbst Göttliches mit menschlichen Maßstäben interpretieren wollten. Man stellte sich die Eigenschaften der Seele als Resultat einer Mischung der vier Säfte vor und gibt ihr 'psychosomatische Funktionen', welche für die hippokratische Heilpraxis allerdings nicht konkretisiert werden: "Wenn aber der Körper in Ruhe ist, dann bewegt sich die Seele und ist wach, sie verwaltet ihr eigenes Haus und führt
Handlungen des Körpers selbst aus". Bemerkenswert ist jedoch, dass Träume Anzeichen für körperliche Störungen sein konnten. Dann wurden sie nach der Logik der Säftelehre behandelt: Träume, welche die Handlungen des Tages fortführen galten als gut, wenn sie in Widerstreit dazu
standen, sei es sinnvoll Erbrechen herbeizuführen, Sport und Morgenspaziergänge zu machen. Träume von Gestirnen seien gut, wenn diese rein und klar zu sehen sind, "wenn die Traumerscheinung feurig und heiß zu sein scheint, bedeutet es Ausscheidung von Galle".

Revitalisierung?


Nur etwa einen Kilometer vom Asklepieion in Kos entfernt liegt die auf Initiative des Chirurgen Spyridon Economou im Jahr 1960 gegründete International Hippocratic Foundation. Jedes Jahr finden hier mehrere Tagungen zur Ganzheitsmedizin statt und man plant ein grosses Konferenzzentrum mit einem angeschlossenen Museum der Medizingeschichte. Auf der gegenüberliegenden Seite des Sympetro-Gebirges hat sich für das Institut für Wasserchemie und Bäderkunde der Technischen Universität München ein Betätigungsfeld ergeben: es soll die Qualitäten des mit über 50% C aus dem Felsen tretenden Wassers der Empros-Therme für Haut-, Augen-, Atemwegs- und Muskelererkrankungen untersuchen. Momentan liegen Dutzende von Touristen gratis in einem von einigen Felsbrocken abgegrenzten Bereich direkt am Meeresstrand und lassen sich von dem schwefelhaltigen Wasser umspülen.
Wenn sich die seit Asklepios und Hippokrates' Zeiten praktisch genutzten Qualitäten bestätigen sollten, wird es mit dieser Idylle wohl bald vorbei sein und ein kommerzieller Badebetrieb Einzug halten. Vielleicht wird mit diesen Aktivitäten aber auch eine weiterreichende Rückbesinnung auf eine ganzheitliche, bio-psycho-soziale Medizin unserer Vorfahren eingeleitet. Wenngleich Hippokrates die spirituelle Dimension in der Heilkunst ausschaltete, vollzog er aus damaliger Sicht eher eine Arbeitsteilung: wie andere Begründer der abendländischen Philosophie, Kunst und Politik gehörte er zu den Initiaten der eleusinischen Mysterien und wusste um die höhere Bestimmtheit des Einzelschicksals.

 

Wie wir in der nächsten Folge sehen, waren es die eleusinischen Erfahrungen, welche jenes Gleichgewicht zwischen rationaler „Wissenschaft„, Philosophie, Kunst und politischer Ordnung ermöglichten, das uns an der altgriechischen Kultur bis heute fasziniert und ihre weltweite Wirkkraft wachhält.
 

 

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